Die Covid-19-Phasen forderten heraus. Das Seelsorgeangebot war verstärkt gefragt. Fragen nach einem geeigneten Rahmen und gelingender Kommunikation «hinter Masken» kamen auf. Was bleibt , wenn wir unserer Gegenüber mit Maske betrachten und sie/er uns? Schränkt die Maske ein oder verweist sie uns auf die Basis von gelungener Kommunikation?
Grundlagen des Gespräches sowie die Begegnungen unter den besonderen Begebenheiten sind Thema.
Inhalte
Die Covid-19-Zeit forderte heraus. Das Seelsorgeangebot war verstärkt gefragt. Fragen nach einem geeigneten Rahmen und gelingender Kommunikation «hinter Masken» kamen auf. Was bleibt, wenn wir unser Gegenüber mit Maske betrachten und sie/er uns? Schränkt die Maske ein oder verweist sie uns auf die Basis von gelungener Kommunikation? Kommunizieren trotz und mit Maske, was nehme ich dabei wahr und wie? Welche bewussten/unbewussten Faktoren bestimmen das Gespräch?
So wird diesen Fragen und den Gesichtspunkten von gelungener Kommunikation und Wahrnehmung nachgegangen. Ganz im Bewusstsein, dass Qualität, Wahrnehmungsfähigkeit und ein Verständnis für Beziehungsgestaltung gelungene Seelsorge auszeichnen – ob im vis-à-vis oder per digitaler Videoschaltung.
Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden aus dem Wissen um die eigene Geschichte aufmerksam beim Gegenüber zu sein und reflektieren ihre Seelsorgepraxis. Mit Gesprächsprotokollen, Selbsterfahrung und Bibliodrama wird der je eigene Stil vertieft.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen einer seelsorglichen Haltung und Gesprächsführung kennen. Mit dem besonderen Augenmerk auf die eingeschränkten Möglichkeiten der Pandemie. Sie setzen sich mit biografischen Erfahrungen von Eigenständigkeit und Bindung, Bedürftigkeit und Entscheidungsspielräumen auseinander. Sie können aus diesem Wissen um die eigene Geschichte aufmerksam beim seelsorglichen Gegenüber sein und in komplexen Systemen ihre Position behalten. Sie reflektieren ihre Seelsorgepraxis, insbesondere ihren Umgang mit Nähe und Distanz. Sie können das Lebenswissen der jüdisch-christlichen Tradition einbeziehen und vor diesem Hintergrund Glauben als Ressource für das Leben thematisieren.
Sich und dem Eigenen treu bleiben und doch die Beziehung zum Gegenüber halten ist leichter gesagt als getan.
Neben den Tricks und Tipps, den Skills für die Seelsorge steht in der Woche die Balance zwischen Empathie und Echtheit im Zentrum.
Eckdaten
Bezeichnung
CPT 66 - Wochenkurs (Modul A-1) Hinter Masken – Seelsorge in Zeiten der Eingeschränktheit (WeA anerkannt)
Kursbezeichnung
CPT 66/22
Daten
Mo, 7. März – Fr, 11. März 2022
Dauer
5 Tage
Kosten
CHF 1'375 (Kursgeld)
zzgl. Kost und Logis in der Propstei Wislikofen
Anmeldeschluss
6. Dezember 2021
Anmeldung nach Anmeldeschluss auf Anfrage.
Ort
Propstei Wislikofen, Seminarhotel und Bildungshaus, Wislikofen
Detail-Informationen
Zielgruppe
Pfarrer:innen
Pfarrer:innen erste Amtsjahre
Sozialdiakon:innen
Handlungsfeld
Handlungsfeld - Diakonie und Seelsorge
WeA - Diakonie und Seelsorge
WeA - WeA anerkannte Weiterbildung
Schwerpunkt
Seelsorge LOS, SYSA, CPT
Kompetenzen
Glaubwürdig leben - Leben aus dem Evangelium
Glaubwürdig leben – Berufsidentität
Beziehungen gestalten – Beziehung und Empathie
Beziehungen gestalten - Team- und Konfliktmanagement
Einfluss nehmen – Leitung
Einfluss nehmen – Kommunikation
Leitung

Nicole de Lorenzi, ref. Pfarrerin, Spitalseelsorgerin, Supervisorin und Kursleiterin CPT, Organisationsberaterin bso/Coach

Daniela Scherello, Pfarrerin, Pastoralpsychologin MAS PCPP, Supervisorin M.A.

Qualifikation
CAS
Weiterbildung
Lehrmethode
Präsenzunterricht
Kontakt
Kontakt
Aus- und Weiterbildung Seelsorge, Sekretariat
+41 31 684 45 70
Anmerkung
Aufgrund der Pandemiesituation und den damit verbundenen behördlichen Vorgaben möchten wir Sie darauf hinweisen, dass einzelne Module oder Teile davon digital durchgeführt oder verschoben werden können.