Wie kann unser Reden mit Gott zu Sprache werden, die aus der Welt kommt und uns mit ihr verbindet?
Wir erforschen und entdecken Gebete: in vertrauten und neuen Formen.
Wir entwickeln unsere Theologie durch neue Lektüre alter Texte und eigene Sprachversuche.
Inhalte
Der Kursleiter Pádraig Ó Tuama, Poet und Theologe aus Irland, schreibt:

Prayer and the Body
What happens when a body prays? We stand, we kneel, we walk, we fall down, we sit, we walk again, we sleep, we eat, we touch, we separate, we fold our hands together in request, we lift our hands, we use our hands to open books, we write, we read, we ask, we pray.
This course will explore prayer in many forms:

• The form of Collect, a 1000 year old form in five folds.
• Prayer as Storytelling: how do we engage with the stories of Jesus of Nazareth?
• Prayer as Stopping: Taking a text and considering how to imagine «stopping points» — almost like chapters, or scenes — that open up the story.
• Prayer as protest.
• Prayer as lament.
• Prayer as politics and law — a consideration of the Book of Ruth.
• Godless Prayers — Hearing everyday prayers and considering how prayer is as secular as it is sacred.
Ziele
Wir erkunden bekannte und weniger bekannte Formen des Gebets durch Inputs, Lesen und Verfassen eigener Texte.
Wir werden theologisch nachdenken und fragen, wie wir mit unserer Theologie Pfarrer*innen und Gemeinde im Gebet unterstützen.
Wir sind eingeladen, uns mit dem ganzen Körper einzubringen: dem Denken, dem Herzen, dem Sehen, dem Hören, der Berührung.
Es wird Raum sein zum Schreiben, Austausch und Stille, sowie für das genaue Lesen biblischer Texte und schriftlicher Gebete.

Im Kurs bewegen wir uns in verschiedenen Denkräumen:
– Gebet als «Storytelling»: Wie verbinden wir uns im Gebet mit den Geschichten von Jesus von Nazareth?
– die Form des Collect: eine 5-teilige, uralte Form der Fürbitte
– Gebet als Anhalten: wie können wir in einem Text Haltepunkte finden und uns so die Geschichte erschliessen?
– Gebet als Protest und Klage
– Gebet als Politik und Gesetz – eine Betrachtung des Buches Ruth.
– Gottlose Gebete – alltägliche Gebete hören und überlegen, wie Beten säkular und heilig zugleich sein kann.
Eckdaten
Bezeichnung
Prayer and the body – Worte für das Unsagbare suchen
Kursbezeichnung
22-8-03
Daten
Mo, 20. Juni – Fr, 24. Juni 2022
Dauer
5 Tage
Kosten
CHF 1560 (Kursgeld CHF 750, Unterkunft/ Verpflegung CHF 740, AKV CHF 70). WeA-Pfarrpersonen: abzügl. Konkordats-/Refbejuso-Beitrag.
Anmeldeschluss
31. März 2022
Ort
Communauté Don Camillo, Montmirail, 2075 Thielle-Wavre/NE
Detail-Informationen
Zielgruppe
Pfarrer:innen
Pfarrer:innen erste Amtsjahre
Handlungsfeld
Handlungsfeld - Verkündigung und Gottesdienst
WeA - Verkündigung und Gottesdienst
WeA - WeA anerkannte Weiterbildung
Kompetenzen
Glaubwürdig leben – Leben aus dem Evangelium
Glaubwürdig leben – Berufsidentität
Lösungen entwickeln – Hermeneutische Reflexion
Lösungen entwickeln – Kreativität
Einfluss nehmen – Kommunikation
Leitung

Pádraig Ó Tuama is a poet and a theologian. With interests in language, violence and religion, he has published poetry and prose, and has presented radio programmes on poetry and religion. His undergraduate degree is a BA Div validated by the Pontifical University; his Masters thesis in Narrative Theology from Queen’s University in Belfast was a consideration of the encounters between Jesus of Nazareth and marginalised characters in the Gospel of Mark, and his PhD (University of Glasgow; ongoing) is an exploration of Poetry and Prayer.

www.padraigotuama.com

Pádraig is former leader of Corrymeela, an ecumenical community in Northern Ireland, where people from all traditions are rallied around one inspirational idea: « Together is better».

www.corrymeela.org

Sophie Wahli-Raccaud, opf

Juliane Hartmann, WeA

Qualifikation
Weiterbildung
Lehrmethode
Präsenzunterricht
Kontakt
Kontakt
Béatrice Schaffner
A+W, T +41 44 258 92 50
Anmerkung
Aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen gilt aktuell bis 31. März 2022 bei allen Weiterbildungsveranstaltungen eine Zertifikatspflicht mit 2G und eine Maskenpflicht